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Es muss nicht der siebte Himmel sein
Reinhild Traitler
Es muss nicht der siebte Himmel sein
Spirituelle Texte für alle Tage

FAMA, Ausgabe 1 / 2010
»... Die spirituellen Texte für alle Tage umfassen ein breites Themenspektrum entlang dem roten Faden einer Vision von einem siebten Himmel, gebrochen an der Erde. Vergessenes Weltgeschehen und Einblicke in Geschichten von Menschen, Augenblicke, Lobpsalmen, Geschichten und Visionen. Auch ganz persönlich werden wir angesprochen, spricht sie sich aus.
Zwischen den Worten liegt eine Spannung, die sich von guten Ratschlägen für die Pensionierung bis hin zu Theresienstadt und Schüssen in Ramallah erstreckt. Sprachmächtig und sensibel macht Reinhild Traitler die Wirklichkeit zum Ort, an dem sich Spiritualität beheimatet.
Feministisch?! ... Politisch, bodenständig, über die Grenzen der Länder hinaus, ohne die Schönheit des Augenblicks und die Unterdrückung von Frauen und Randständigen zu übergehen. Die Lebendige ganz fein angetippt im Ganzen der Welt.«

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Halte die Regel und die Regel hält dich
Michael Schindler / Oliver Schütz
Halte die Regel und die Regel hält dich
Lebenswissen aus Ordensregeln

Die Tagespost, 28.1.2010
»Im Verlauf von Jahrhunderten gesammelte mönchische Lebensweisheiten: diese möchte das kleine Kompendium dem Leser vermitteln und für ihn nutzbar machen. Mit seinen 129 Seiten und dem handlichen Format kommt es zwar äußerst bescheiden daher, hat es aber dafür in sich. ...
Und so verspricht das Büchlein »eine Fundgrube voll erprobten Lebenswissens«. Als Quelle zur Orientierung dienen die Regeln der großen Ordensgemeinschaften. Deren Auswahl reicht von der Regel des hl. Basilius (330–379 n. Chr.) über Augustinus, Benedikt, Franziskus, Klara und Ignatius bis hin zu den neuzeitlichen Regeln der Kleinen Brüder Jesu…
»Halte die Regel und die Regel hält dich« ist nicht nur ein nettes, geistreiches Mitbringsel für den ernsthaft um eine christliche Lebensführung Bemühten. Auch wer meint – in punkto gläubigem Lebenswandel – ein »alter Hase« zu sein, entdeckt in diesem Büchlein das eine oder andere neu Bedenkenswerte.«

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WortSchätze
Anselm Grün
WortSchätze

Schweizerische Kirchen-Zeitung, Nr. 45 / 2009
»Neben seiner Aufgabe als Verwalter in der Benediktinerabtei Münsterschwarzach nimmt sich Anselm Grün die nötige Zeit, um als Schriftsteller tätig zu sein und Menschen geistlich zu begleiten. In diesem Spiralheft werden in äußerst ansprechender Gestaltung und großer Schrift knappe Texte aus seinem Werk dargeboten, die die Menschen zu ihrer eigenen Tiefe und so zu Gott führen möchten. Auf 16 Postkarten zum Heraustrennen erfahren markante Aussagen durch Naturaufnahmen ihre Visualisierung.
Dieses kleine Buch ist für den eigenen Gebrauch und als Geschenk wärmstens zu empfehlen.«

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Jetzt ist die Zeit
Bernd Jochen Hilberath
Jetzt ist die Zeit
Ungeduldige ökumenische Zwischenrufe

»Es ist nach Machart, Sprache und Thematik - soviel konnte ich sofort feststellen - das richtige Buch für die ökumenisch engagierten Christen in den Gemeinden, die mutlos zu werden drohen. Danke für diesen guten Einfall und - vor allem! - für die gelungene Mischung aus geistlicher Ermutigung und gediegener allgemeinverständlicher Erläuterung der Probleme ohne überflüssige Fachsimpelei.«
Otto Hermann Pesch

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Gott dazwischen
Ina Praetorius
Gott dazwischen
Eine unfertige Theologie

ferment, Ausgabe 1 / 2010
»Es gibt sie noch, tiefgründige Theologie, die mit leichter Feder geschrieben wird. Ina Praetorius, evangelische Theologin, die in Wattwil/Toggenburg lebt und deren Schwerpunkte eine postpatriarchale Theologie, Ethik und Spiritualität sind, legt in ihrem bemerkenswerten Buch Fragwürdiges frei und fördert heilsame Verunsicherungen. Ihre originelle Sprache öffnet viele Zwischenräume, die Lust und Interesse an theologischen Fragen wecken. Sie wagt mit ihren 28 Artikeln einen befreiten Gang durchs Kirchenjahr, der ermutigt, den wiederkehrenden Rhythmus als Chance zu sehen, um persönliche und sozialpolitische Lebensthemen zu vertiefen. ... Wie kreativ und lustvoll diese Arbeit sein kann, lässt sich auf jeder Seite entdecken. Die »Bibel in gerechter Sprache«, die Ina Praetorius zu Recht als eines der wichtigsten theologischen Ereignisse der letzten Jahre würdigt, inspiriert sie, wie auch die jüdische Philosophin Hannah Arendt, die uns ermutigt, uns an unser Geborensein zu erinnern. So wird im Entwickeln von ethischen Fragen rund um die Bioethik und die Wirtschaft der Mythos einer totalen Unabhängigkeit entlarvt und entfaltet zu einer »bezogenen Freiheit«. Wir sind immer abhängig von Luft, Wasser, Erde, anderen Menschen, Tradition und Liebe. Diese Grundhaltung zeigt sich in ihrer inspirierenden Karsamstagstheologie, die ich in Verbindung bringe mit dem Mystiker Johannes Tauler und seiner Zumutung des »Zu-Grunde-Gehens«, um lebendiger werden zu können. Gerne werde ich dieses Buch mit seiner ganzen unfertigen Theologie immer wieder öffnen.«

Konradsblatt, Ausgabe 42 / 2008
»Kann eine Theologie je fertig sein? Sicher insofern, als sich in theologischen Abhandlungen Thesen formulieren, »Ausrufezeichen setzen« lassen. Was sinnvoll ist, denn »Menschen sind darauf angewiesen, dass der Boden, auf dem sie stehen und gehen, nicht wankt«, so die Schweizer reformierte Theologin Ina Praetorius. Was sie indes nicht daran hindert, neue Pfade durch das Kirchenjahr zu bahnen. Praetorius durchschreitet den Jahreskreis: von Marias Schwangerschaft und Geburt über Fasnacht und Fasten, Tod und Auferstehung, Himmelfahrt, Pfingsten und die Dreieinigkeit, »Gott in Fülle«.
Was zunächst so vertraut anmutet, entpuppt sich beim Lesen als große Überraschung. Denn die Autorin erschließt die Welt, in der wir leben, aus unbekannten Blickwinkeln: Geborensein und Strebenmüssen, Reichtum und Gerechtigkeit, Arbeit, Sucht, Frömmigkeit ...
»Die biblische Tradition ist ein fruchtbarer Kompost ... (und) bedarf, wenn gute Nahrung aus ihr wachsen soll, der kundigen Bearbeitung ...«
Brigitte Böttner

www.biblio.at, März 2009
»Die feministische evangelische Theologin Ina Praetorius spricht ihre LeserInnen vor allem durch ihren konkreten Zugang zu den Themen an. Mich hat ihr aktuelles Buch »erobert«, weil sie gleich zu Anfang in der Einleitung »Heute von Gott sprechen« die schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindren zitiert: »Nein, offen gestanden glaube ich nicht an Gott ... Vielleicht ist es eine Schande, dass ich Gott leugne, weil ich ihm ja trotzdem so oft danke und zu ihm bete, wenn ich verzweifelt bin.« Die Hinweise und Anstöße, die Praetorius hier sehr großzügig verteilt, motivieren stark, mit der Autorin das Kirchenjahr zu durchwandern: »Ich liebe das Kirchenjahr, denn es ist weder Dogmatik noch Erzählung, nicht Kreis, nicht Gerade.« Als Leserin wurde ich aufmerksam, interessiert und immer wieder daran erinnert, dass ich etwas von »Gott dazwischen« begreifen will.
Nina Praetorius schreibt »wahrhaftig«, eingebettet in ihren Alltag mit Kochen und Haushalt, zu dem sie sich schon seit längerem »bekennt«, »normal« also und in aller Verantwortlichkeit für die Fülle und die Wirtinschaft, eines ihrer Lieblingsthemen, das nicht auf Rollen fixiert ist. Ein sehr empfehlenswertes Buch, das Fragen stellt und provoziert, das die Fülle immer wieder aufzeigt und öffentlich nach dem Sinn des Ganzen fragt. Mit Astrid Lindgren und Ina Praetorius befand ich mich viele Seiten lang in bester Gesellschaft.«

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Mehr als das Ganze
Zurzeit vergriffen - Nachauflage erscheint im April 2010! Wir merken gerne für Sie vor.
Tiemo Rainer Peters
Mehr als das Ganze
Nachdenken über Gott an den Grenzen der Moderne

Publik-Forum, 20. November 2009
»Für Tiemo Peters liegt das Arbeitsfeld der Theologie inmitten der modernen, säkularisierten Welt von heute, also dort, wo Gegensätze ausgetragen werden. Peters lässt sich von Dietrich Bonhoeffer inspirieren und ist dem Denken von Johann Baptist Metz verbunden – »nicht aufgrund ihrer stimmigen Antworten, sondern wegen ihrer Fragen, Probleme und Ratlosigkeiten«. Peters’ Theologie geht in keinem System auf und beugt sich keiner Methode. Vielmehr entwickelt er theologische Kategorien wie die »Erinnerung« als eine rückwärtsgerichtete Hoffnung oder die »Mystik als Nachfolge Christi, die man nicht fassen kann, sondern eine Erfahrung ist, die man machen muss. Das »Umsonst des Sterbens Jesu« deutet Peters als Gnade, Naherwartung, ja als zugewendete Barmherzigkeit gegenüber dem Anderen.
Peters’ neues Buch lässt den Leser fragend und manchmal irritiert zurück, es ist gleichwohl immer glaubwürdig und stets anregend.«

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Großes fängt im Stillen an
Vreni Merz
Großes fängt im Stillen an
Adventskalender für leise Momente

www.zeitzuleben.de, November 2009
»Von Vreni Merz habe ich Ihnen hier im Buchblog schon einmal ihre Morgenminuten vorgestellt. Ähnlich inspirierend ist auch der Adventskalender, den sie nun herausgebracht hat.
Statt Türchen zu öffnen, blättern Sie hier für jeden Tag ein Kalenderblatt um. Auf jedem Kalenderblatt findet sich ein stimmungsvolles und nachdenklich machendes Gedicht. Eine feine Sprache, ein gutes Gespür für Anregungen und einen Blick für die kleinen und großen Wunder – das macht die Autorin aus. Die Texte sind graphisch sehr ästhetisch mit Bildern hinterlegt, so dass der Kalender inhaltlich wie optisch eine Freude ist. In dem Vorwort ihres Adventskalenders schreibt Vreni Merz: »Lassen Sie sich ansprechen, aufmuntern oder trösten – je nachdem. Egal, ob Sie in den kommenden Wochen viel oder wenig um die Ohren haben: Gönnen Sie sich immer wieder ein kurzes Innehalten, um die täglichen Impulse in Stille aufzunehmen und wirken zu lassen.« Und sie löst ein, was sie verspricht: kleine Inseln für eine Portion Besinnlichkeit, etwas, was die meisten von uns in den Tagen vor Weihnachten gut gebrauchen können.
Fazit: Ein Adventskalender, der Inspiration schenkt.«

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Freundliche Übernahme?
Thomas Meurer
Freundliche Übernahme?
Zum Verschwinden des Religionsbegriffs

Christ in der Gegenwart, Nr. 42 / 2009
»Für Thomas Meurer ist das Konzept der »Religion« oft wenig konkret, ein neblig-wohliges Gebilde aus der Waschküche der Begriffe. Der Autor erörtert seine These, dass der (westliche) Bewohner der globalisierten Welt gerne eine »Religion an sich« pflegt, die konkrete, historisch geprägte Gemeinschaft jedoch scheut. »Ich bin sehr religiös, aber ohne jeden Glauben«. Dieser Satz des österreichischen Schriftstellers Thomas Bernhard pointiert diese Haltung. Meurer wendet sich eindrücklich gegen eine solche »freundliche Übernahme« des Religionsbegriffs, die in der Folge »Religion« zu einem der unzähligen »Übungssysteme« (Sloterdijk) der Menschheit verunstaltet. Er weist auf das subversive Element der Religion, auf den Anspruch Gottes, der nicht selten allen vordergründigen Sehnsüchten entgegentritt. Er verweist auf das Kernstück jeder Theologie, auf den schweren Gang der Gottesfrage. Das, was Meurer letztlich vorschlägt, ist »konservativ«, baut auf Goethes Wort: »Was du ererbt von deinen Vätern (und Müttern!), erwirb es, um es zu besitzen!« Ja, es ist auch die stete Übung, die uns zu religiösen Menschen macht. Doch heißt Religion auch Unterbrechung, Gnade, Offenbarung. Es lohnt sich, mit Meurer darüber nachzudenken.«

Drehpunkt Familie – www.beziehungsweb.at, Oktober 2009
»Der Autor beginnt mit einer sachlichen Analyse: Die Überfülle an sogenannten "religiösen" Angeboten in Buchhandlungen und Spezialgeschäften deutet darauf hin, dass die Menschen ein gewisses geistig-seelisches Vakuum empfinden. Und da sie nicht an Gott glauben, wollen sie »zu sich selbst finden«. Was aber hat der Jahrmarkt an »Selbstfindungsseminaren« mit ihren Spezialdüften und Räucherstäbchen mit Religion zu tun?
Sachlich, sachkundig und mit vielen Beispielen namhafter Persönlichkeiten belegt, führt der Autor sehr lebendig in die anstehende Diskussion um Glauben und Religionsbegriff. Persönliche Erinnerungen und Beziehungen zu bekannten Persönlichkeiten geben ihm reichlich Material zu übergreifenden Überlegungen, die letztendlich in der Feststellung gipfeln, dass jede Diskussion um den Begriff Religion eine Diskussion ist um die Gottesfrage!
Eine spannende und lehrreiche Lektüre!«



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»Dunkle Nacht« und Depression
Regina Bäumer / Michael Plattig
»Dunkle Nacht« und Depression
Geistliche und psychische Krisen verstehen und unterscheiden

www.frauenseelsorge.de, im Oktober 2009
»»’Dunkle Nacht’ und Depression. Geistliche und psychische Krisen verstehen und unterscheiden« lautete der Titel eines Symposiums, das im Februar 2008 in Münster stattfand. ExpertInnen aus Theologie und Psychologie trafen sich zu einem internationalen und interkonfessionellen Austausch. ...
Die Beiträge dieses Sammelbandes dokumentieren das Symposium. Sie sind wissenschaftlich fundiert, aber allesamt gut verständlich, so dass sie auch für Neulinge im Bereich des interdisziplinären Dialoges zwischen Theologie und Psychologie weiterführend sind. Das Buch benennt die theoretischen Implikationen, bietet aber immer wieder Impulse aus der Praxis und für die Praxis. Es kann so als Ermutigung verstanden werden, die jeweils eigene Praxis zu reflektieren und gegebenenfalls zu hinterfragen sowie aktiv die Zusammenarbeit zwischen TheologInnen und TherapeutInnen zu suchen. Das Buch umfasst drei Teile. Auf die »Einführende Begriffserklärung« (mit Beiträgen von Daniel Hell, Ralf Stolina und Kevin Culligan) folgen »Perspektiven aus der Praxis« (mit Beiträgen von Christiane Geiser, Susanne Hirmer, Birgit Jeggle-Merz und Michael Plattig) und abschließend die »Dokumentation des Symposions« (mit Beiträgen von Regina Bäumer und Michael Plattig).«

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Liebe will lebendig sein
Benedikt Müntnich
Liebe will lebendig sein
Über die höchste christliche Tugend

PAULINUS, Nr. 41, 11. Oktober 2009
»Benedikt Müntnich hat in diesem Buch Meditationen vereint, die sich alle dem selben Thema widmen: Liebe. ... Er bezieht sich in seinen Betrachtungen zunächst auf die erste Entzyklika von Papst Benedikt XVI., die 2005 veröffentlicht wurde: »Deus caritas est – Gott ist die Liebe«. Darauf aufbauend erläutert er seine Gedanken zu dem Thema. ... Er begreift die Liebe »als Zentrum christlichen Lebens und als immerwährendes Beziehungsgeschehen zwischen Gott und Mensch«. Es gelte, »diese Liebe zu leben, ihr zu glauben, sie einzuüben, denn: Liebe will immer lebendig sein«. ... Es sei ein Wort, das immer verstanden wird – »wenn der, der es spricht, darum ringt, es mit Leben zu füllen«. Wie das gehen kann, wird nach der Lektüre klar.«

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