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Verlorene Spiritualität?
Während unsere Gesellschaft immer mehr nach Spiritualität hungert - und dafür zum Kartenleger, Astrologen oder Therapeuten geht -, verspielen die christlichen Kirchen die Chance, den Dienst zu leisten, zu dem sie als erste berufen sind. Ihre zentrale Aufgabe ist es, eine Erfahrung und Berührung von Transzendenz zu ermöglichen, die die personale Entfaltung des Menschen fördert und sein Handeln positiv leitet. Wenn Kirche ihre Identität erfüllen und so an Überzeugungskraft und Aktualität gewinnen will, muss sie Spiritualitätsexperten ausbilden, die fähig sind, diesen »Auftrag zur Spiritualität« in die Tat umzusetzen. Sonst könnte sie alles verlieren ... |
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Christliche Frauenmystik im Mittelalter
In einer überwiegend von Männern geprägten altkirchlichen und mittelalterlichen Theologie bot ab dem 12. Jahrhundert die Mystik Frauen erstmals die Möglichkeit, ihre religiösen Erfahrungen in volkssprachlichen Texten zu dokumentieren. Das 13. Jh., die Hochzeit der Frauenmystik, steht als Gesamtphänomen im Mittelpunkt der Untersuchung, die erstmalig historisch-kritisches Arbeiten mit einer umfassenden repräsentativen Textauswahl in deutscher Sprache kombiniert. |
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Vom Leben herausgefordert
Forschung gilt im Allgemeinen als abgehoben vom alltäglichen Miteinander-Leben. Das ist bei der theologischen Forschung nicht anders. Was TheologInnen an Universitäten und Hochschulen tun, scheint die Lebens- und Glaubenspraxis von Menschen kaum zu berühren. Dagegen lässt sich Kommunikativ-Theologische Forschung vom Leben herausfordern und bindet ihre Ergebnisse an die Lebens- und Glaubenspraxis von Menschen und an das kulturell-gesellschaftliche Geschehen zurück. |
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Wahrheit in Beziehung
Der erste Kongress zur Kommunikativen Theologie. Theologinnen und Theologen suchen nach Kriterien für Kommunikation, die der christlichen »Gott-Rede« und dem Verständnis der Kirche als Gemeinschaft der Gläubigen entsprechen. Der Wunsch nach gelingender Kommunikation ist nicht nur ein gesamtgesellschaftliches Phänomen. |
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Verwandlung auf das Leben hin
Christlicher Glaube ist kein Sonderbereich neben Beruf und Familie, sondern hat mit der Art und Weise zu tun, wie wir die Welt sehen und das Leben leben. Den Ausgangspunkt dieses Buches bilden deshalb die alltäglichen gesellschaftlichen und kirchlichen Erfahrungen von Menschen rund um Essen, Trinken und Eucharistie. |
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